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Outlaw

Label: Limb Music (2016)

Finnland, das Herz des Heavy Metals, könnte man meinen wenn man sich die Outputs der letzten Jahre anschaut und die dazugehörigen Länder. in diesem Rahmen nehmen Astralion eine Sonderstellung ein, denn diese Band spielte, dass was viele Nostalgiker vermissen bzw. in Ehren halten: Den Melodic Power Metal Stiefel früher Blind Guardian oder Hammerfall, den hymnischen Charm und all die anderen vergangen und verschollen geglaubten Trades. Jetzt beginnt ein Revival!

Nach einigen Problemen in Bandfindungssachen, konnten man ein festes Musikerkonstrukt sein eigen nennen, auf dem man die musikalische Vision aufbauen konnte. Heraus kam dieses Album, das schon beim Opener klarstellt, dass man weit mehr als Rhythmus im Blut, sondern auch einen kleinen Hang Hymnen zu kreieren. Alle Trades, der glasklare cleane Gesang, die Gitarrenfraktion zeigt ihre Rhythm- und Solofähigkeiten, wobei letztere bei anderen Songs wesentlich besser zur Geltung kommen, das Drumming sehr variabel und treibend, sind enthalten. Das Gaspedal tritt man dann schon bei ‚Black Adder‘, damit ist nicht die britische Kultserie gemeint, durch das Bodenblech hindurch, man könnte von einem Speed Metal Act sprechen. Die Gitarrenfraktion zeigt ihr technisches Vermögen auf eine sehr eindrucksvolle Art bei ‚Sacrificed & Immortalized‘. Diverse Gitarrenkünstler aus dem metalischen Bereich fallen einem da spontan ein, angesichts der dargebotenen Soli. Mit ‚The Great Place of the Sea‘ kommt man Alestorm ein wenig näher, in mehrfacher Hinsicht …

Mein Tipp: Ein sehr gutes Album, was sehr abwechslungsreich daher kommt. Mit vielen Wendungen und Überraschungen ausgestattetes Album, das aktuell und auch ein wenig nostalgisch daher kommt, ein Ohrwurm jagt den nächsten. Die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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