Reviews

Combat Cathedral

Label: Steamhammer (2016)

Die beständigsten in Sachen neue CDs waren die Jungs noch nie, sprich keine zwei oder drei Jahrestaktung bei den Releases. Das letzte Album liegt gar schon fünf Jahre zurück, dazwischen gab es eine Compilation und eine DVD, auch  nicht schlecht. Aber dieses Album stellt eine Zäsur der Band dar, da eines der elementaren Bandmitglieder, der Fronter und zugleich Mitbegründer, ausstieg. Somit ist dies eine Art Neuanfang für die Band. Die Band sagt der Posten wurde perfekt neu besetzt, aber ist es auch so?

Kompositorisch sind die Jungs immer noch schön im Speed Thrashmetal beheimatet, was die Nackenmuskeln freuen dürfte, straighte Gitarren, geile Hooks, eine sehr schöne und zugleich derbe Bassline, der Drummer Burn lässt es seinem Nickname entsprechend die Felle brennen. Und der Fronter? Der hat mit seiner Reibeisenklangfarbe genau den Touch den die Band für diese Musik braucht. Ja, er passt perfekt. Nicht nur bei den Blastparts auch oder gerade in den ruhigeren Momenten kommt diese Stimme wunderbar zur Entfaltung. Muss man erwähnen, dass die Soli ebenso perfekt in das Gesamtkonstrukt passen, bei einer Band die schon seit über drölf Jahre im Business ist? Nicht wirklich, oder? Lauschproben, kein Thema. ‚Frozen Before Impact‘, oder ein sehr atmosphärisch, leicht melancholisch beginnendes ‚Servant of Fear‘. Man könnte auch noch ‚What doesn’t kill me makes me Stronger‘ oder ‚Sanity from the Insane’ nehmen. Die Jungs haben 12 Tracks auf die CD gepackt, da ist reichlich antestbereites Material enthalten.

Mein Tipp: Ein richtig geiles Album um nochmals „Hallo“ zu sagen. Mit einem riesen Bang sind die Jungs zurück im Regal und im Gehirn der Metaler die die Band schon kannten. Jungs, eine höhere Taktung was die Releases angeht ist gemessen an dieser Scheibe fast eine Pflicht. Wer Thrash mag kommt an dieser Scheibe nicht vorbei! Die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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