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Laguz

Label: Massacre Records (2015)

Acht Jahre nach „Rubicon“ kommen Belgiens Extrem-Metaller zurück an die CD-Release-Front und präsentieren wieder einmal ein Album in dem Stil für den sie so sehr bekannt waren und geliebt wurden. Mit Orchestereinsätzen ist dieses Album noch gewaltiger, ausgewogener, imposanter und eingängiger als die anderen Alben. Tempoverschleppungen trotz donnernden Doublebass, infernalische Gitarrenriffs, wie Peitschenhiebe und trotzdem so erhaben und durch all dies führt die Stimme von Fronter Gunther Theys, Gitarrensoli wunderbar eingebettet.
Nachdem Intro geht es dann mit ‚Carthago delenda Est‘ so richtig los. Verzückend und berauschend klingt allein schon dieser Song ohne dass man eine Ahnung hat was einen noch alles erwarten wird auf diesem wundervollem, mit Überraschungen übersäten Album, noch erwarten wird. Wer glaubt, dass diese orchestralen Momente damit nun beendet sind irrt sich zu tiefst, denn dies ist eine Art roter Faden durch das Album. Auch wenn ‚Under the Sign of Lagoz‘ härter anmutet, ist er trotzdem so erhaben wie der Vorgänger Song, die Nackenmuskeln melden schon zu diesem Zeitpunkt das Schmerzsignal! Dabei hat man noch nicht einmal ‚Legio V Alaudae‘ gehört oder ‚Umbra Sumus (We are Shadows)‘. Jeder einzelne Song ist eine Ohrenweide und verzückt, gerade seine unbändige Kraft und Intensität machen so viel Spaß.
Mein Tipp: Reinlegen, durchhören und kaufen, denn eine andere Chance habt ihr gar nicht. Wer Extremmetal im Orchestergewand mag und das Ganze noch durch durchgängige Speed bereichert haben möchte muss dieses Album sein eigen nennen müssen! Die Pommesgabel zum Gruße!!!
10/10
Car Sten






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