Reviews

Sunset on the Golgen Age

Label: Napalm Records (2014)

Mit diesem, ihrem fünften Studiolangeisen, spielt die Band eigentlich genau das, was man als Alestorm-Fan bekommen möchte. Die Mischung aus Viking-, Thrash- und Powermetaltaktung. Dazu gehört ein straightes Drumming genauso wie die typischen Keyläufen, dann noch die cleanen Gesänge mit gelegentlichen Growls. Bei diesem Album überwiegt für mich die Ähnlichkeit zu Korpiklaani-Ansätzen.

Bei der Songauswahl ist man auch sich treu geblieben mit ihren Trinksong(s), den Mitsingnummern, ihrer atmosphärischen Parts, die einen in die Karibik versetzen und ein Piratenidyll inszenieren. Da kann man auch den Song ‚1741 (Battle of Cartagena)‘ nehmen oder ‚Drink‘ oder den Opener ‚Walk the Plank‘. Fortzusetzen wäre diese Reihe mit ‚Mead from Hell‘. Ein wahrer Lichtblick ist der Epos am Ende des Albums mit 11 Minuten und dem schönen Namen ‚Sunset on the Golden Age‘, sein Aufbau, die Präsentation und alles drum herum passt.

Mein Tipp: Für mich ist dieses Album ein Sicherheitsrelease, bei dem alle bekannten Trades der Band enthalten sind. Keine Überraschungen, nichts „Neues“, keine Experimente, kein Fortschritt – eben Sicherheit. Ausgenommen ist die Titeltracknummer, die ist richtig gut und vielschichtig, nicht vorhersehbar. Da wird gezeigt was eigentlich in der Band steckt, was sie leisten könnte. Aber jede Band hat irgendwann einmal ein schwächeres Album, dieses ist das von Alestorm. Hoffen wir, dass es das Einzige bleibt. Die Pommesgabel zum Gruße und Schiff Ahoi!!!

7/10

Car Sten






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