Reviews

Alfapokalyps

Label: Dark Essence Records (2014)


Hoppla, was haben denn meine müden Ohren entdeckt? Dieser schwedische Vierer entpuppt sich als ein tatsächliches Allerlei aus allerlei verschiedenen Stilen und sogar Jahrzehnten. Man bekommt hier bei der musikalischen Grundorientierung Melodien die an der Grenze zum Doom entlang schippern, immer im Gepäck die Wiederholung des ein und selben Motives und dann gesellen innerhalb der Breaks und der Tempiwechsel diese komischen Allüren hinzu Black Metal Stil, Hard Rock, Classic Rock, New Wave, sprich die 80iger. Ein Grund für dieses „desaströse“ Erscheinungsbild/Klangbild könnte darin zu finden sein, dass das offizielle Debüt auf einer 7‘‘ Split CD liegt mit Shining zusammen. Gerade Herr Kvarforth hat ja einen ureigenen Namen innerhalb der Szene, umschreiben wir das mal so, menschlich nicht unumstritten.

Als Lauschproben kann ich euch folgendes empfehlen, wie ‚Ormar af Satan‘, ‚Sald Pa Mörkret‘, ‚Rocken Dör‘, ‚Alfa Hordes‘ oder auch ‚Alla Ska Me‘. Mit diesen Songs im Gepäck seid ihr perfekt ausgestattet um eine Entscheidung zu treffen. Wenn man dann noch die Info mitnimmt, dass man Guestvocals zu verbuchen hat wie Hoest von Taake oder V’gandr von Helheim und der schon erwähnte Niklas Kvarforth von Shining, dann hat man alle Infos um vergnügt zum CD-Dealer eueres Vertrauens zu gehen und ein Ohr zu riskieren … Ach ja, die Songs sind alle auf schwedisch gesungen, sollte man auch noch erwähnen.

Mein Tipp: Ein äußerst außergewöhnliches Album mit ebenso außergewöhnlichen Arrangements, Zusammenstellungen und Ausprägungen. Dazu noch eine sehr spezielle Auswahl von Guestvocals. Sprich, ein sehr außergewöhnliches Album. Daher kann die Punktezahl auch nur außergewöhnlich sein …

7,77/10

Car Sten






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