Reviews

IV: An Arrow In Heart

Label: Agonia Records (2013)


Das vierte Album der Franzosen ist im Kasten und nun auch in den Läden, was soll man sagen, es ist wieder Blackmetal geworden ohne jede Allüre. Man kommt gewachsener daher im Sinne von kompositorischer Tiefe und Schärfe. Man hat auch massiv am Charakter gefeilt um noch einen Tacken atmosphärischer rüber zu kommen, die Arrangements bei den Gitarren sind auch gewichtiger geworden. Manchmal führen die Gitarren auch durch die Songs. Man begibt sich streckenweise auch in Richtung Darkmetal, sehr variabel bei der Taktgestaltung, also kein puristisches Dauer-Geknüppel.

Als Lauschtipps würde ich euch gerne ‚One with the Prince with a thousand Enemies‘, ein sehr schöner Song in seiner Art der Darbietung und auch seine „inneren“ Werte. Ebenso empfehlenswert wäre ‚Under the Nails and Fingertips‘. Letztendlich muss m an aber sagen, dass man sich in klassischer Weise in Bezug auf Songlänge bei Blackmetal bewegt, daher muss man Zeit einplanen für die lauschproben. Aber es lohnt sich, bis auf den Mix, Undergroundflair ist das Eine aber Undifferenziertheit das Andere.

Mein Tipp: Ein geiles Album, bei dem man aber an der Stereoanlage nach justieren muss. Ansonsten ein geiles und überraschungsreiches Album, mit vielen positiven Überraschungen. Die Pommesgabel zum Gruße!

7,5/10

Car Sten






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