Reviews

Archangels In Black

Label: Listenable Records (2009)

Nach nun vier langen Jahren melden sich die Herren um ihren neuen Frontmann Chris Palin zurück bei der Fanbasis und ihr Sound strahlt druckvoller, härter und abwechslungsreicher als zuvor. Auch wenn bei diesem Album, welches gespickt ist mit einer Vielzahl von Arrangements innerhalb der Songs, so soll dies kein Konzeptalbum sein, sondern der aktuelle Weg von Adagio. Dieser Weg lässt sich so beschreiben...

Schon beim Opener wird klar, dass man neue Wege beschreitet. Die ersten Takte und ersten Vocals zu 'Vamphyri' klingen stark nach Deathmetal, doch nach vier fünf Takten pendelt man sich im Powermetal wieder ein. Es muss aber ganz klar darauf hingewiesen werden, dass die Herren dem Doublebass nicht abgeneigt sind. Auch die Gitarren die natürlich mit Soli nicht geizen, sind recht tief gestimmt und für Powermetal nicht typisch. Ergänzt wird dieser fulminante Sound durch Pianoeinflüsse. Tempiwechsel so bei 'The Astral Pathway' oder auch beim Titelsong 'Archangels In Black'. Interessant sind die Midtemposongs 'Fear Circus', bei dem die Rhythm-Guitar an Pantera erinnert, ebenso ist der 'Undead' ein sehr wuchtiger Song. Obwohl dieser nicht durch Schnelligkeit präliert, dafür aber andere Attribute hat die ihn zu einem Hinhörer machen. Bei manch einem Song hört man Stellenweise die zu Beginn des Albums wahrgenommenen Growls als Backing Vocals die dem jeweiligen Song eine besonders drückende Portion Intensität mitgeben.

Mein Tipp: Dieses Album dürfte Furore machen über die Powermetal-Welt hinaus. Zu wünschen wäre es dieser Truppe, für dieses sehr druckvolle und abwechslungsreiche Album.

Car Sten






Rock & Pop Tickets bei www.eventim.de