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A Twist Of Fate

Label: Metalblade (2003)

Yes! Er ist zurück! Der Mann, der die Platten „Awaken The Guardian“, „Night On Bröcken“ und „The Spectre Within“ zu Alltime-Klassikern gemacht hat, hat uns endlich ein neues Lebenszeichen von sich geschickt! Und was für eins!!! 2 Songs (mit jeweils über 12, bzw. 15 Minuten!) für die Ewigkeit, und dass heute für den Rezensenten als alter Fates Warning-Fan Ostern, Weihnachten, Geburtstag und Pfingsten auf einen Tag gefallen sind, sollte wohl klar sein!

Natürlich wäre eine Platte, auf der ´nur´ Gesang enthalten ist, für den meisten unter uns langweilig, und so hat sich Master John auch nicht lumpen lassen und eine Schar Mitmusiker um sich versammelt, bei deren Namen Progressive- und Heavy Metal-Fans das Wasser im Munde zusammenlaufen muss. Als erstes wäre Fates Warning Mastermind Jim Matheos zu nennen, der der Platte einen hammermäßigen Gitarrensound geliefert hat. Für das rhythmische Grundgerüst waren keine geringeren als Tieftöner Joey Vera (hauptsächlich bei Armored Saint in Lohn und Brot, aber auch für Seven Witches und mehrere andere Projekte tätig) und Drum-Dynamo Mike Portnoy, der von seiner Arbeit bei Dream Theater und 1000 weiteren Projekten wie z.B. Transatlantic scheinbar noch immer nicht ausgelastet ist, tätig. Diese vier haben es geschafft, ein Kunstwerk zu kreieren, das einen in die Achziger transportiert, aber aufgrund von Matheos’s hammerharten Gitarrensounds und einigen wenigen elektronischen Spielereien, die sich jedoch ideal in das Gesamtwerk einfügen, trotzdem zeitlos klingt, und vor allem ist es gelungen, in den beiden überlangen Songs durch die oben genannten Elektronik-Sounds und mehrere Akustik-Parts Spannungskurven aufzubauen und zu keiner Zeit Langeweile entstehen zu lassen.

Fans von Acts wie Dream Theater und natürlich Fates Warning sollten, nein müssen am 16.Juni in den CD-Laden ihres Vertrauens stürmen und John Arch dabei helfen, seine Motivation am Leben zu halten. Viel zu lange musste man auf die Rückkehr dieses Mannes warten. Hoffentlich folgt ganz schnell ein komplettes Album!

Michael Meyer






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