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D-Generation

Label: Remedy Records (2003)

Ein knappes Jahr nach ihrer Debütscheibe kommen Airborn mit einem weiteren Album, „D-Generation“ zurück, um ihre Mission zu erfüllen: Den Powermetal-Sektor zu erweitern.

Gleich zu Beginn möchte ich mal eine Lanze für Airborn brechen, im Gegensatz zu meinen „Kollegen“, sei es imWeb oder die von den Printmedien: Musikalisch, spiel-technisch gesehen, heben sich Airborn nicht sonderlich von der Masse der übrigen Powermetal-Bands ab, wenn überhaupt. Aber es gibt gewisse Details die gehen meines Erachtens unter, die da wären: Es gibt Bands die zeichnen sich nicht durch ihre technische Versiertheit aus, sondern durch den Sänger und genau das tut Airborn. Alessio Perardi (v) hat eine sich einprägende, nicht zu vergessende Stimme, die man normalerweise überall heraus hören kann. Einen Kai Hansen erkennt man ja auch überall, sei es man sich eine alte Helloweenplatte reinzieht, Iron Savior oder Gamma Ray. Kai Hansen hört bzw erkennt man immer und genauso hält es sich mit Airborn und Alssio Perardi. So viel dazu, nun zum „technischen“, was erwartet euch musikalisch? Kurz gesagt, schnelles, geiles und Ohrwurm verdächtiges Powermetal, teutonischer Schule, allerdings mit dem Herkunftsland Italien. Doublebass, schnelle Gitarrenriffs, ab und an Gefriggel. Schlicht und ergreifend ein klassisches Powermetalpaket, mit allem was dazu gehört: Speed, geile Vocals, Midtempoparts, Balladen und das von Airborn gewohnte kurz, aber immer passend, eingesetzte Keyboard. Einen Song besonders heraus zu stellen kann und will ich, denn das Album erzählt eine schöne Geschichte. Aus diesem Grund wäre es unangemessen ein oder zwei Songs hervorzuheben. Mein Tipp: Schnallt euch an, Airborn are back. Kaufen!

Carsten Rothe