Reviews

Dead Yuppies

Label: Epitaph (2001)

Seit fast zwanzig Jahren sind Agnostic Front in der Hardcore-Szene von New York beheimatet und immer noch haben die Jungs einiges was sie zu sagen haben. Mit ihrem neusten Werk „Dead Yuppies“ stellen sie wieder einmal unter beweis, dass noch nicht zu alt sind um richtig guten und melodischen Old-School-Hardcore zum besten zu geben. Auch ihren politischen Touch haben sie behalten, denn mit Songs wie ‚Uncle Sam’, ‚Liberty’ oder ‚Politician’ geben sie ihr Statement unmissverständlich wieder. Mit dem ersten Song der Scheibe demonstrieren sie warum sie im Bereich des New York Hardcores angesiedelt werden, aggressiv aber melodisch. Der Song ‚Critic’ ist der nächste Track der ihre Stellung im Punk Business eindrucksvoll unterstreicht. ‚Love To Be Hated’ ist ein typischer Mitgröhler aus vergangenen Zeiten, der sofort zum mitsingen animiert. Der Titeltrack ‚Dead Yuppies’ ist ein vergleichsweise langsamer Song, beim Chorus allerdings bekommt man in altgewohnter Weise die Lyrics um die Ohren gehauen. Im Song ‚Pedophile’ bedient sich Sänger Roger Miret stellenweise sogar dem Sprachgesang. Wieder einmal bauen Agnostic Front die verschiedensten Einflüsse in ihr neustes Wer ein und bringen Abwechslung in das Gebolze der meisten anderen Hardcore Bands. Also ein gelungenes Album der Buben um Roger Miret und Vinnie Stigma, an dem sich die Jungspunde der New Yorker Hardcore Szene ein Beispiel nehmen können.

Nils Manegold






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