Reviews

Short Songs, Long Faces EP

Label: Wolverine Records (2001)

Bis zum heutigem Tage war mir der Name der badischen Band Across the Border zwar ein Begriff, jedoch blieb mir ihre musikalische Schöpfungskraft verborgen, das hat sich jetzt geändert. Die sechs Jungs existieren schon seit 1993 und produzieren immer noch eine absolut gelungene Mischung aus Folk und Punk, wobei dies nur die zwei Haupteinflüsse sind, denn wer genau hinhört, kann noch unzählige andere Einflüsse heraushören. Normalerweise würde man Bands, die mit Akkordeon, Geige und dazu verzerrten Gitarren spielen eher in die Gothik Ecke drängen, hier wäre das komplett falsch, denn Across the Border spielen klassischen Folk mit mal mehr oder weniger Punkeinlagen. Kurzgefasst sind alle Songs auf dieser EP Mitgröhler und regen den Zuhörer außerdem noch zum Tanzen an, denn bei dieser Musik bleibt kein Glied ruhig. Vier neue Songs gibt es zu hören, dazu kommen dann noch zwei Klassiker: ein Remix des Liedes ‚Let Go’ und eine Live-Version von ‚Share The Light’. Also wer mal ein bisschen Abstand von der normalen Punkszene gewinnen möchte, sollte mal bei einem Gig der Band vorbeischauen, sie sind nämlich ab März auf Tour.

Nils Manegold






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