Reviews

Requiem of an Outlaw Biker

Label: Sliptrick Records (2016)

Hinter diesem coolen Teil steht u.a. Dan Bryant, dieser Tausendsassa, schon bei vielen namhaften Bands mitgewirkt, so gibt er hier doch so etwas wie den Mastermind dieser coolen Band. Man kann sie ganz plakativ als Bikermetal Combo bezichtigen und liegt damit ziemlich richtig, aber das wäre zu einfach … Denn einfach ist an diesem Album nichts, gerade wenn es um die Gitarrenarbeit geht …

Schon beim Opener, gut, zu Beginn denk man mal wieder so ein Rotz-Rock-Teil, aber dann kommen die genialen und sehr verspielten, technisch höchst anspruchsvollen Soli. Der Rest des Songs geht dann seinen Weg, geführt von den Vocals und hören tut der Gute auf den Namen ‚I burn in Hell‘. Der nächste Song ist mein persönlicher Favorit, den solltet ihr unbedingt antesten, denn der Titel ist irreführend wobei der Inhalt mehr als bekannt ist: ‚The Ballad of Evel Knievel‘! Fett kommt dieser Song rüber, mit schöner Dramaturgie in sich, fetzig, spritzig und so triefend groovig, ein Ohrenorgansmus sozusagen. Genauso wie diese Songs sind, geht es das ganze Album durch, ohrwurmverdächtige Nummern wie eine Perlenkette aneinander gereiht, bis man bei ‚Headwind‘ angelangt ist, dem letzten Song des Albums, danach ist man versucht schlicht den Repeat-Knopf zu drücken …

Mein Tipp: Ein richtig geiles Teil, fett, groovy, geile Gitarrenarbeit, eingängige Lyrics und geile Stimme. Wenn man so will eine perfekte Band, viel mehr als nur Bikermetal, Metal wie es eigentlich immer sein sollte, hier eben mit der Bikerromantik im Gepäck, einfach nur geil!!! Die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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