Reviews

Supremacy Undone

Label: War Anthem (2014)


Mit ihrem Debutalbum legen die Jungs Eric (v), R.T. (g), Jon (b), Rico (g) und Mich (d) mal eine ordentliche Hausnummer vor. Deathmetal des 21.Jahrhundertsmit seinen Breaks und seinen brachialen und niemals ermüdenden Doublebass dazu der geile infernalische Gesang in seiner Growllage. Die Gitarren mit ihren geilen Riffs und den Tempoentrückungen, ein Gitarrenspiel welches manchmal an Sepultura oder aktuelle Dismember Scheiben erinnert. Richtig fett, Blast und Midtempo, eine geile und sich sehr gut ergänzende Symbiose.

Als Lauschtipps würde ich euch nach dem atmosphärischen Intro gleich den ersten richtigen Song empfehlen ‚Desolate‘, dann noch einen von drei „Quickies“ möchte ich es mal nennen, deren Spielzeit von unter 2 Minuten erinnert immer stark an Grindcore-Attacken oder die geniale „Scum“ Scheibe von Napalm Death, dieser hier hört auf den schönen Namen ‚Forsaken‘. Einer der Brecher des Albums ist der einzige deutsche Titel ‚Gattung Mensch‘ der mit seinen teilweise stark in den Death’n Roll-Bereich herangehenden Taktung so richtig in Fleisch und Blut übergeht. Insgesamt liefern die Herren 14 geile Songs, die sehr variabel dargeboten werden und nie Langeweile aufkommen lassen.

Mein Tipp: Ein fettes Brett im Deathmetal zu Beginn des noch so jungen Jahres. Von den Livequalitäten kann man sich auf dem Protzen und PartySan Open Air überzeugen. Hier und heute gibt es die Pommesgabel zum Gruße und eine klare …

10/10

Car Sten






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