Reviews

Dawn of Consummation & Emergency

Label: H'Art (2013)


Nach 12 Jahren des Underground Daseins erhebt sich diese indische Institution in Sachen Deathmetal. Nach doch sehr belustigenden Starts wie „Nursery Rhymes for Satan’s Children“ hat man auf handfestere Themen besonnen und damit einen Karrierekick erhalten, das Resultat liegt uns heuer vor.

Man präsentiert sich in einer sehr eingängigen Manier, die richtig Laune macht, da man durch aus sehr variabel agiert, sowohl die Gitarrenarbeit als auch das Schlagzeug zeugen davon. Bei den Lyrics hat man sich den Growls verschrieben richtig fett rüberkommen und das Gesamtklangkonzept prächtig unterstützen. Mal Thrash, mal Death aber auch Grinddrumming ist enthalten. Durch diese Unabhängigkeit bekommt das ganze Album viel mehr Drive, aber auch die sogenannten Midtempoparts kommen nicht zu kurz um den Spannungsbogen aufzuweisen, so bei ‚Unnervingly perverted at the Altar‘. Als Lauschtipps würde ich euch dann noch gerne ‚Emerge, Hatred, Emerge‘, ‚O‘ und noch ‚Stimulate, Hike, Impel, Tear‘ an die Hand geben. Damit sollte eine Entscheidung leicht fallen…

Mein Tipp: Eine richtig geile Band aus dem fernen Indien, das zur Zeit eher wegen anderer Dinge im Fokus der Öffentlichkeit steht. Diese Jungs machen richtig Laune und sind eine sehr gute Ergänzung wenn nicht sogar Alternative zu etablierten Bands die sich kaum noch bewegen…

10/10

Car Sten






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