Reviews

Rattenfänger
Epistolae Obscurorum Virorum

Label: Plastic Head Music Distribution (2012)

 

Hier haben wir eine Band am Start, die von ihren Einzelmusikern aus betrachtet, sehr viel Erfahrung mitbringt. Es handelt sich um eine Vereinigung von Musikern die in Bands wie Drudkh, Old Silver Key oder Blood of Kingu spielen, dazu noch dass sie entgegen dem Bandnamen nicht aus deutschsprachigen Raum stammen und nicht musikalisch wie der Bandname vermuten ließe im Mittelalter beheimatet sind. Es handelt sich um eine ukrainische Deathmetal Formation die ihre Lyrics auf Latein zum Besten gibt.

Losgeht es mit dem Opener der auf den schönen Namen ‚Coelo Affixus Sed Terris Omnibus Sparsus‘ hört. Man bewegt sich irgendwo zwischen Celtic Frost und Asphyx, die Eigenständigkeit stets hervor hebend durch ihre Arrangements innerhalb der Songs. Auch wenn die Parts stellenweise unglaublich langatmig wirken, genauso lang arbeitet das Schlagzeug an seinem fast dauernden Double-Sound.
Als Lauschprobe würde ich euch ‚Grimorium Verum‘, ‚Allegoria De Gula Et Luxuria‘ oder auch ‚Clausae Patent‘. Denn die Songs können einen auch auf den zweiten und dritten Blick begeistern, bei jedem Hören kommen neue, zuvor nicht gehörte Feinheiten heraus.

Mein Tipp: Wie einst der Rattenfänger himself, so kommen diese Jungs an und nehmen euch mit, lasst euch betören von diesem Klang, der gewichtig daher kommt und so wunderbar zu dieser Jahreszeit passt, das Julfest immer Näherrücken! Die Pommesgabel zum Gruße!!!
Car Sten






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