Reviews

The Origins Of Ruin

Label: InsideOut (2007)

Noch ne weitere Progmetal Band? Braucht die Welt das? Oh ja! Denn bei Redemption singt kein Geringerer als Ray Alder, seines Zeichens die charismatische Stimme von Fates Warning, somit der band, mit der im Progmetalsektor wohl alles andere erst möglich geworden ist. Die Songs auf „The Origins of Ruin“ sind perfekt ausgeklügelt von Mastermind Nicolas van Dyk (guitars) und besagtem Ray Alder. Dass es nicht bei skurrilen Rhythmen und endlosen Breaks bleibt, sondern dass auch Elemente anderer Spielweisen des Metal berücksichtigt werden (z.B. Melodic Metal, Power Metal, z.T. auch Symphonic und Speed Metal), dankt der Zuhörer den vielen Einflüssen, denen sich Nicolas van Dyk verpflichtet weiß. Außer den beiden bereits erwähnten Musikern tummeln sich bei Redemption mittlerweile auch Vollblutmusiker wie Bernie Versailles (guitar, Agent Steel), Chris Quirate, Prymary) und neuerdings auch Bassist Sean Andrews.

Der daraus resultierende Cocktail ist durchaus etwas für Genrefeinschmecker. Wer das Textblatt zur Hand nimmt, kann sich mit den Ursachen menschlichen Versagens und den Defiziten in der Psyche auseinandersetzen. Jeder andere bekommt eine Progmetal-Vollbedienung der Extraklasse.

Frank Scheuermann 






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