Reviews

Genesis

Label: Century Media (2002)

„Genesis“ stellt das achte Studioalbum der griechischen Black Metaller, mit Sinn für Atmosphäre, dar. Schon der Titel des Albums kann vielfältig interpretiert werden. Genesis heißt nicht nur Quelle oder Ursprung sondern findet auch Erwähnung in der Bibel. Als Erstes Buch des Moses. Mit diesem Album gehen, egal wie man den Titel aufnimmt oder verstehen will, die Herren zu den Wurzeln ihres Sounds zurück. Die Stärken jedes einzelnen Mitglieds werden eingebracht, man könnte fast sagen back to the roots. Es werden einem wieder eingängige Melodien mit brachialen und wilden Riffs in rasendem Black Metal auf die Ohren gegeben. Schon der erste Song ‚Daemons’, der sich ein wenig thrashig anhört, zeigt die epische als auch anspruchsvolle Seite von Rotting Christ. Den Gothiceinfluss haben sie trotz allem doch noch nicht zu 100% abgelegt, denn bei ‚Lex Talionis’ hört man, dezent im Hintergrund, eine Art von Mönchschor. Dieser Einfluss macht den ganzen Song zu einem grandiosen Ohrwurm, eines meiner liebsten Stücke auf diesem Silberling. Im Gegensatz zu manch anderen Platten, wird hier das Tempo, dass am Anfang des Silberlings vorgegeben wird nicht zum Ende hin ruhiger. Nein, es wird gehalten teilweise sogar noch angezogen. Mit „Genesis“ haben die Herren ein wirklich eingängiges und einprägsames Meisterwerk abgeliefert. Wenn jemand fragen sollte was euer Lieblingssong ist, werdet ihr antworten müssen: Das komplette Album. „Genesis“ wird die Fans der ersten Stunde als auch neu hinzugekommene Fans, ohne Frage, begeistern. Mein Tipp: Grandios!

Carsten Rothe






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