Reviews

Murderworks

Label: Necropolis Records (2002)

Hallo liebe Eltern, falls sie noch ein kleines Geschenk für ihren kleinen Racker suchen sollten, hier ist genau das Richtige. Rotten Sound aus Finnland spielen Death-Grindcore mit mehr Grind- als Deatheinflüssen. Damit Klein-Erna auch was zum Anschauen hat, gibt’s noch ein rotgefärbtes nettes Coverphoto und 3 Videos (2 Liveaufnahmen).
Ist ihr Kind lahm und inaktiv? Hiermit wird sich dies sofort ändern! 28min mit 14 Songs werden es auf Trapp bringen. Ohne Pause und Ausfall gibt es Geknüppel auf hohem Niveau, das nachvollziehbar aus der Anlage scheppert.

Die Band ,1993 gegründet, hat sich durch einige Veröffentlichungen (7“, Splits, 2 Alben) einen gewissen Bekanntheitsgrad erspielt und könnte mit diesem Album den Durchbruch auf einem Level, vergleichbar mit Nasum schaffen, die auch stilistisch als Vergleich dienen können. Also liebe Eltern, damit hat das Kind etwas völlig unkommerzielles, wäre bei seinen Freunden cool und könnte seine Aggressionen (falls vorhanden) hervorragend abbauen.

Keine Angst, Qualität wird auch geboten: grindcoretypischer Gitarren- und Bassound mischt sich mit abwechslungsreichem nicht zu tiefem Gegrowle und gelegentlichen Schreien und einem fantastischen Schlagzeuger, der seine Stöckchen wirklich schwingen kann.

Sie haben Angst, ihrem Kind könnte das Rhythmusgefühl abhanden kommen? Völlig unbegründet, denn auch der Groove wird nicht vergessen. Sie sehen es gibt nichts Besseres für ihr Kind. Natürlich besteht für Grindcorefans und harte Death Metaller ebenfalls die Möglichkeit zuschlagen, denn hier wird zwar nichts neu erfunden aber vieles toll dargeboten.

Christian Kremp






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