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Signs Of Purity

Label: Point Music (2003)

Na großartig, da hat mir wohl jemand ne neue Bryan Adams untergejubelt, oder wie!?! Glücklicherweise stellte sich nach einem skeptischen Blick auf die CD und das Cover schnell heraus, dass es sich um den zweiten Longplayer von Balance Of Power-Keyboarder Ivan Gunn und seiner Band Pride handelt. Und um gleich auf den Punkt zu kommen: Signs Of Purity klingt wie eine Mischung aus dem letzten Def Leppard-Weichspüler „X“ und dem letzen Bryan Adams-Material. Für AOR-Fans, denen die letze Giant-Scheibe schon zu hart war natürlich ein gefundenes Fressen. Die Songs sind auf hohem Niveau angesiedelt, tun niemandem weh und eignen sich genauso zum andächtigen Lauschen auf dem heimischen Sofa wie als Hintergrundmusik einer Grillparty. Trotzdem fehlt mir irgendwie das gewisse Extra, das Bands wie Nightranger, Giant, House Of Lords oder Bad English auszeichnete. Trotzdem eine – von Pete Coleman (Paradise Lost, Black Sabbath, Fear Factory) gut produzierte, ansprechende Scheibe, die für den diesjährigen heißen Sommer geeignet ist! Viel mehr gibt es zu Signs Of Purity nicht zu sagen!

Michael Meyer






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