Reviews

What Lies Ahead

Label: I Scream Records (2001)

1993 wurde Powerhouse im Norden Kaliforniens gegründet, um diesen Landstrich den Hardcore etwas näher zu bringen. Im März und April diesen Jahres waren die Jungs schon mit Ignite in unseren Landen auf Tour und mit ihrem neusten Werk „What Lies Ahead“ werden sie demnächst nochmals Europa unsicher machen. Das neue Album ist wieder mal in typischer New York Hardcore Manier eingespielt und wurde von Mike Rosen (Rancid, Less Than Jake, AFI,...) produziert. 13 Songs plus zwei Bonus Tracks sind auf dem Silberling enthalten und mit dem Opener ‚Stand’ wird gleich mal ein Hardcore Feuerwerk an den Tag gelegt. Aggressiver Gesang abgehackte Gitarren und ein wirklich guter Basslauf machen diesen Song aus. Danach geht es mit ‚When They Come From You’ im Old-School Stil weiter, wobei dieser Song mit einem guten Gitarrensolo endet. Auch dem momentan angesagten New Metal sind die vier Buben von Powerhouse nicht abgeneigt, denn mit ‚Me Against The World’ und diversen Gesangsparts der anderen Songs, haben sie eine Mischung aus Hardcore und Crossover auf diese Scheibe gebannt, die sich sehen und hören lassen können. Eine gelungene Abwechslung stellt der Song ‚Bullet Proof’ dar, denn gegen Ende des Songs kommt eine Gastsängerin zum Einsatz. Der Titeltrack ‚What Lies Ahead’ fängt mit Bass und Gesang an (klingt wie Stammtischgesang) geht dann aber über in einen Hardcore Singalong voller Power. Als Bonus bekommt man noch zwei bis dato noch nicht erschienene Songs ‚No Front’ und ‚Traite un Duice’, ein mehr oder weniger Bolzwerk und ein gefühlvolleres Lied, das sich später ebenfalls als Hardcore Track entpuppt. Also New York Hardcore muss nicht immer aus New York kommen.

Nils Manegold






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