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Nine

Label: Scarlet Records (2004)

Überraschung des Monats!!! So und nicht anders ist das dritte Album der Skandinavier Platitude zu bewerten. Hatte ich anfangs erstmal überhaupt keine Erwartungen, was da auf mich zukommen mag, war ich bereits beim dritten Song und Melodic-Killer ‚Oblivion’ so dermaßen von den Socken. Mindestens genauso geil wie Pretty Maids´s „Future World“-Klassiker, Masterplan´s Debut-Hammer und vielleicht Evergrey´s „In Search Of Truth“. Absolut genialster Hardrock/Melodic-Metal mit dreistelligem Hook-Faktor! Ein Sänger, der verdammt noch mal jede Stimmlage meistert und einem eine Gänsehaut nach der anderen auf den Körper zaubert. Dazu Gitarren- und Keyboard-Melodien, die sich mit einer bombastischen Wucht in die Ohren bohren und diese nicht mehr verlassen wollen.

Hier ist wahrlich jeder Schuß ein Treffer, Härte wechselt sich mit betörenden Ruheparts ab, beim etwas experimentelleren ‚Skies Of Xenon’ kommt stellenweise sogar so etwas wie Blast Beat-Drums dazu und wenn etwa bei dem Epic-Meisterwerk ‚Avalon Farewell’ Sänger Erik in die Qualitätsregionen eines Jorn Lande (Masterplan) vorstößt, dann gibt´s einfach nur noch eine Möglichkeit der Bewertung: absolute Höchstwertung für den Melodic-Hammer des Jahres!!!

Eines noch: wenn ich denjenigen erwische, der zu mir meinte, die Platte wäre scheiße…

Michael Meyer






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