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Hadeon

Label: Hammerheart Records (2018)

Eine der Instanzen in Sachen Todesblei, einer der Wegbereiter für solch viele Bands aus den 80iger und 90iger Jahren ist mal wieder zurück an der CD-Front. Wenn man so will das Revival der Bandgeschichte. Herr Mameli zeigt auf diesem Album wieder warum diese Band so gefeiert wurde und nach wie vor im heimischen Wohnzimmer immer wieder aufgelegt wird. Pure Fucking Death-Metal, das jetzige Album ist wieder einmal ein Beleg, dass die Heroen der Vergangenheit sehr gut in der Gegenwart zurechtkommen. Natürlich sind die alten Attribute vorhanden, so lange ist der Break auch noch nicht her, aber man hat durch aus ein paar progressivere Parts sich angeeignet.
 
Mit ihren 13 Songs gehen sie wieder auf Seelen fang. Wie ein Walze kommt dieses Album über einen. Natürlich sind wieder schöne Gitarrenläufe, geile Soli für die Airguitar enthalten, aber auch treibendes Doublebass damit die Matte im Takt wehen kann, fast hypnotisch wirkende Wiederholungen mancher Orts, so z.B. bei ‚Manifestations‘, voll auf die 12 wäre bei ‚Multi Dimensional‘ oder auch bei ‚Discarnate Entity‘, jedoch geht es hier eher verträumt los aber dann Volldampf voraus. Etwas spacig kommt ‚Astral Projection‘ daher. Die Ruhepause mit astralen Einflüssen ist das Instrumental ‚Subvisions‘, was unterm Strich eher eine Fingerübung für den Bass darstellt.
 
Mein Tipp: Ein richtig geiles Hallo-Wach für das Jahr 2018: Pestilence are back und das mit voller Wucht. Für alle Fans des gepflegten Melodic Deaths eine Pflicht für den Rest eine Ehre dieses Album willkommen zu heißen. Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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