Reviews

Linoleum

Label: InsideOut (2009)

Seit Jahren fasziniert mich die Band um Frontmann und Hauptsongwriter Daniel Gildenlöw. Nicht alle ihre Tracks können mich spontan begeistern, aber dieses Selbstkonzept als Wanderer zwischen den musikalischen Welten fasziniert mich und zieht mich auf fast magische Weise immer wieder in seinen Bann. Nach der eigenwilligen letzten Studioplatte "Scarsick" und der genialen nachgeschobenen Live Doppelscheibe "On The Two Deaths Of Pain Of Salvation" legen die Schweden nun wenigstens noch einmal eine Platte für den Weihnachtsmarkt vor. Im neuen Jahr wird dann der Doppelschlag in Gestalt der Zweifach CD "Road Salt" erscheinen.

Die sechs neuen Songs machen Lust auf mehr, bieten sie doch ein, wie bei dieser Band schon fast zu erwarten, sehr breites musikalisches Spektrum. Den kompletten kompositorischen Neuanfang erkenne ich dann aber doch nicht, obwohl Daniel Gildenlöw im Vorfeld der Veröffentlichung vollmundig von der zweiten Phase der Band gesprochen hat. Vielleicht liegt das daran, dass ich Pain Of Salvation noch nie wirklich als Progressive Metal verstanden habe. Dafür hatten sie immer ein zu großes Spektrum an Einflüssen aufzuweisen. Und genau daran knüpft "Linoleum" nahtlos an.

Frank Scheuermann






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