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Scandinavian Warmachine

Label: Cyclone Empire (2009)

Eine Institution des Death Metals meldet sich scheinbar schon wieder zurück. Richtig, das Vorgängeralbum wurde 2008 released, jedoch war dieses Album schon 2005 fertig, aber die Labelsuche gestaltet sich schwer, damit kam dieses eben erst 2008 auf den Markt.

Damit erklärt sich auch wieso einem auf einem Lanspielteil 16! Songs präsentiert werden… Wenn man seit 2006 am nächsten Album arbeiten kann, tja, was willst du sagen. Aber eines muss man sich überlegen: Manch eine Band hätte aus diesem Stoff, dieser Vielfalt von Songs zwei Alben produziert und dass dies nicht gemacht wurde muss man der Band und dem Label sehr zu gute halten.

Zum Inhalt: Was außer melodischen Old School Death kann man von Paganizer erwarten, Death der Extraklasse, innovativ, schnell, brachial, brutal und höchst melodisch, treibend, vernichtend, begeisternd - all das ist Paganizer auf "Scandinavian Warmachine".

Midtempoparts, Blastparts, Groove und Drive - alles in einem Song. Growls, die eine eigenständige, unnachahmliche Klangfarbe haben, womit der Wiedererkennungsfaktor sehr hoch ist.

Als Lauschproben würde ich euch den Albumtitel anbieten, ebenso 'An Icon For The Damned', 'Morbid Panzer Batallion' oder auch 'Undead Warhead'. Diese Songs repräsentieren sehr gut dieses Album, womit auch alle auftretenden Facetten zur Schau getragen werden und es einem einen sehr guten Überblick gibt - Natürlich kommt Rogga Johansson (v/g) dabei mit Nichten zu kurz.

Für all diejenigen, an denen Paganizer bisher eventuell spurlos vorübergegenagen sein sollte, es gibt eine gewisse Nähe zu Unleashed oder Grave, Vader, Vomitory und ähnlichen.

Mein Tipp: Ein geiles und sehr ergiebiges Album, das sehr viel Spaß macht. Die Hand zum Pommesgabel-Gruß!

Car Sten






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