Reviews

The Roaring Of Dreams

Label: Frontiers Records (2007)

Dass ich vermutlich auch nächste Woche nicht gleich zum Ehrenvorsitzenden des örtlichen Jim Peterik-Fanclubs ernannt werde dürfte für die aufmerksamen Leser unserer netten kleinen Familiengazette mittlerweile recht glaubhaft sein. Aber mit "The Roaring Of Dreams" liefern Pride Of Lions (das sind eben besagter Jim Peterik, ex-Survivor, ex-Ides Of March und Toby Hitchcock samt Begleitmusikern) ein derart homogenes und rockiges AOR Album ab, dass es selbst mir, als Verfechter räudigen Straßenrocks schwer fällt, ein Haar in der Melodic Rock Suppe zu finden. Streckenweise erinnern die Arrangements sogar an Jim Steinman, respektive Meat Loaf. Natürlich ist Toby Hitchcocks an und für sich tolle Stimme zuweilen etwas nervig (in etwa so, wie ich mir auch die diversen Tenöre nur sehr bedingt anhören kann!), aber im Vergleich zu den direkten beiden Studiovorgängern stehen die Gitarren dankenswerter Weise viel weiter vorne. Hätte ich doch bei Jim Peterik nicht immer den Beigeschmack des rein finanziellen Kalküls der Songs (schließlich ist er so eine Art rockiger Dieter Bohlen der USA...), ich könnte mich richtig an "The Roaring Of Dreams" erfreuen. Als besonderen Anspieltipp (ich schreibe diese Kritik halt mal am Valentinstag!) möchte ich allen Kuschelwütigen dieses Planeten 'Faithful Heart' ans sentimentale Herz legen! Bis nächste Woche in den Charts!

Frank Scheuermann 






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