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Idle Will Kill

Label: Epitaph (2001)

Nach ihrem Debüt-Album “Treatment 5” bringen Osker ein Jahr später ein gereifteres Album in die Läden. Mit „Idle Will Kill“ löst sich die Band von ihren schnellen und heruntergerotzten Songs und fahren mit ihrem zweiten Album in ruhigeren und musikalisch wesentlich besseren Gewässern. Beim Opener ‚Patience’ bekommt man lediglich Akustikgitarre und Gesang des 19 jährigen Gitarristen Devon Williams angeboten, was zusätzlich von einem Klavier, gespielt vom Bassisten Dave Benitez, unterlegt ist. Weiter geht es mit den Songs ‚Strangled’, ‚Contention’ und ‚Out Of Touch’ ,richtig guter Melodic Punk in Richtung von Ataris, liegt wohl am Alter und an den Erinnerungen an die High-School. ‚Animal’ und ‚Piece By Piece’ sind im Melodicore Bereich anzusiedeln. Im Gegensatz dazu bringen sie Songs wie ,Kinetic’ und ,Disconnect, Disconnect’ auf den Longplayer, die voll Ruhe und ausgefeilten Gitarrenriffs stecken. Es ist wirklich schwer einen Song ganz besonders herauszuheben, denn alles Songs passen perfekt ins Gesamtkonzept der Scheibe. Kaum zu glauben, dass das Album komplett von Devon und Dave konzipiert wurde. Ein richtig gutes Album, das eindeutig die musikalischen Fähigkeiten der beiden Jungs aus Kanada belegt. Weiter so.

Nils Manegold 






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