Reviews

Pheromone

Label: Kinky Star (2007)

Gent in Belgium ist die Heimat von Needle And The Pain Reaction. Hier im Kinky Star, welches ein Club und ein Label gleichzeitig ist, sind sie herangezogen worden. Bereits seit 2000 führen sie ihre endlosen Jamsessions durch und verbessern ihre Fähigkeiten und ihre Songs. Die erste Scheibe haben sie bereits auf den Markt gebracht, welche den Namen "Obsessions Of An Epic Womanizer" trägt. Nun kommt die zweite Scheibe auf den Markt, deren Titel thematisch mit seinem Vorgänger verwandt ist, der da lautet: "Pheromone". Letztes Jahr spielten sie ein Konzert in Toronto und unterstützten Chris Spedding bei seiner Show, doch nun zur neuen Scheibe:

Das Intro des Openers erinnert entfernt an das Intro von Offsprings 'Bad Habit', doch wird schnell klar, dass die Schiene bei Needle And The Pain Reaction in eine andere Richtung führt. Hier gibt es keinen Punkrock, sondern etwas gesetztere aber dennoch rockige Töne. Der Gesang verwirrt etwas vor dem musikalischen Hintergrund, denn er klingt sehr genuschelt und rauchig, was nicht ganz so gut zum übrigen Bild passt. Im zweiten Stück sieht es damit schon etwas besser auch, auch wenn der Eindruck bis zum Ende des Albums weilen soll. Die Betonung der englischen Sprache (Suppamaggetherooo) klingt etwas befremdlich und deutlich akzentbehaftet. Die bis jetzt gut passende Geschwindigkeit der Gitarren findet in 'Butterfly' ihr Ende und man findet sich in einer Ballade wieder. Doch dies ist nur eine Zwischenspiel, denn in 'Scarface' geht es wieder schneller zu. Hier passt alles textlich und musikalisch, doch der Gesang klingt etwas heiser und stört den Gesamtklang doch etwas. Der Rest des Albums geht in ähnlicher Weise weiter, welches nach gut 47 Minuten zu Ende geht.

Langes zusammen spielen verbessert die Fähigkeiten ist aber noch lange kein Garant für gute Musik. Hier fehlt es an einer besseren Besetzung für die Position am Mikro, denn der heisere Gesang ist doch etwas unpassend für den sonst so trefflich gelungenen Sound von Needle And The Pain Reaction.

Winfried Bulach 






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