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No Fear To Persevere …

Label: No Remorse Records (2018)

Aus Kanada kommend, mit dem Antrieb die Nordamerikanische Version von Power/Heavy oder Speed Metal dem alten Kontinent näher zu bringen. Das Debüt-Album umfasst sechs Songs, mit der all ihr musikalisches Geschick und kompositorische Fähigkeiten dargelegt werden. Von schönen cleanen Vocals die stellenweise, Achtung es geht an Helden heran, an Kai Hansen erinnert zu seiner „Keeper of the Seventh Key“-Zeit. Die Gitarren spielen, wie man es muss, auf technisch hohen Niveau, dazu immer mal wieder Highspeed Soli, variables Drumming, leidglich der Bass wird, auch wie früher, gerne nicht so stark vertont.
 
Lauschtipps bei sechs Songs ist möglich. Entweder ihr hört euch die komplette Scheibe an oder ihr versucht es mal hiermit, die Visitenkarte des Albums, den Opener, lasse ich mal außen vor. Mit Doublebass frohlockend kommt ‚Tears of Wrath‘ um die Ecke um dann mal ab und an in progressives Gehabe und diversen Breaks zu münden, aber eine schöne Tonlagenerhöhung des Sängers durch entlang schreiten der Tonleiter nach oben ist ein schönes Gimmick, dazu wird auch der Bass endlich seiner Anwesenheit belohnt in einem etwas ruhigeren Part. Ebenso interessant wäre der Song ‚Live Fast, Die Fast‘ welchen wir in einer anderen Redewendung Zusammensetzung ja schon kennen, hörenswert, wirklich, nein, keine Tipps zu diesem Song. Und zu guter Letzt noch den hier, ‚Stand Tall‘, nach fulminanten Start wird wieder die Breakbremse reingehauen, ein ungestörtes bangen wird es bei dieser Scheibe nicht geben, aber geile Kompositionen schon …
 
Mein Tipp: Ein sehr schönes Album, welches sich an Helloween oder Iron Savior in meinen Ohren ein wenig orientiert. Aber Orientierung ist nichts falsches, denn unterm Strich haben wir hier Manacle, ein guter Einstand, jetzt hofft man aber auf weitere Releases die deren Eigenständigkeit immer mehr herausstellen. Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
7/10
 
Car Sten






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