Reviews

Red in Tooth and Claw

Label: Dark Essence Records (2016)

Nach einer schieren Ewigkeit meldet sich eine Institution in Sachen Genresprengung an der CD-Front zurück. Die Norweger um ihre Fronterin Agnete sind zurück mit wieder einmal einem Ausnahmealbum im Gepäck. Alle bewunderten Trades sind wieder vorhanden und Agnete’s Stimme thront wieder über allen von gefühlvollsten Geflüster bis zu den höchsten Screams absolut treffsicher. Von Doomeinflüssen bis zu absolut harten Riffs und Doublebass-Kurzattacken ist alles enthalten und stellt den dramaturgischen Rahmen dar in dem man sich bewegt.
 
Schon beim Opener ‚Blood on the sand‘ wird gleich mal eine sehr eingängige Nummer gezogen und die Erwartungshaltung an den Rest des Albums in die Höhr geschraubt. Ihre Progressivität ist allgegenwärtig spür- und hörbar. Gerade in den eher ruhigeren Songs ist Agnete’s Stimme das Besondere, die Quelle der Kraft dieser Songs. Natürlich sind die Giatrrenläufe, das Drumming und der Bass selbstredend super, aber über allem thront Agnete’S Voice. Egal ob man ‚If I could‘, ‚All the giants are dead‘ oder ‘Parasites’ oder ‘The whole where your heart belongs’ nimmt. Ein Ohrwurm folgt dem Nächsten und ein ums andere Mal stellt Agnete ihre Stimmgewalt und Vielfalt unter Beweis.
 
Mein Tipp: Ein grandioses Album mit einer so noch nie unter Beweis gestellten Ausnahmestimme von Agnete. Ein Antesten ist Pflicht, dieses Album macht richtig Laune! Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten