Reviews

The Explorer

Label: Metalgate Productions (2013)

Für ihr 2010 erschienenes Debütalbum "Analysis" haben Minority Sound bereits fast überwiegend positive Rückmeldungen bekommen, waren selbst allerdings nur bedingt mit ihrem Werk zufrieden.

Sie versuchten sich an etwas Neuem und liefern uns nun mit "The Explorer" ein Album ab, das für sie nun zufriedenstellend ist. Ob das auch für die Mehrheit gilt, bleibt offen.

Offiziell lässt sich die Musik von Minority Sound in den Bereich des Cyber Metals ordnen, allerdings überwiegt der Metal Teil sehr deutlich.
Von der Grundstruktur her, lassen sich die Herren eigentlich sehr gut anhören. Fette Gitarrenriffs, dunkle Growls und gewohnte Screams machen das Ganze eigentlich zu einem ansprechenden Metalalbum.

Jedenfalls so lange man nur einzelne Lieder hört. Hört man das Gesamtwerk, fehlt ganz deutlich die Abwechslung. Jedes Lied hört sich irgendwie gleich an und keines hebt sich besonders von dem anderen ab. Traurig, denn eigentlich wäre da deutlich mehr drin gewesen.

Musik und Vocals scheinen an einigen Stellen nicht ganz so übereinzustimmen und es erinnert eher an eine Art Kampf zwischen dem Gesang und der musikalischen Untermalung als an besondere Harmonie.
Gute Ansätze von wirklich klasse musikalischen Leistungen sind erkennbar, werden allerdings nicht wirklich ausgebaut und lassen das Ganze daher eher ziemlich lasch erscheinen.

"The Explorer" ist keine Platte, die mich besonders überzeugt. Eher eine durchwachsene Leistung. Ich bin mir sicher, die Band kann eindeutig mehr, denn es sind vereinzelt wirklich gute Ansätze zu erkennen. Bleibt nur zu hoffen, dass sie ihr Potenzial auf den Folgealben vollständig ausschöpfen können.

5/10

Me Lina






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