Reviews

Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa

Label: Drakkar (2011)

Das sechste Studioalbum der Finnen ist fertig und es ist ein typisches Moonsorrow-Album. Es versprüht Charme, Klasse und massiv Atmosphäre. Der Wechsel zwischen Blast und Midtempo, die filigrane Gitarrenarbeit. Heuer jedoch ist es noch mehr: Ein Konzeptalbum, weniger musikalisch, das kann die Band im Schlaf und braucht sich nicht neu zu erfinden oder irgendwelche atypischen Stile integrieren, viel mehr ist die Verschmelzung von Lyrics mit dem Sound. Dies ist nichts Neues, jedoch die Thematik mit Moonsorrow zu verbinden, darin lag die Schwierigkeit: Das Leben nach der totalen Vernichtung! An sich schon ein sehr schwerer Brocken.

Da wundert es nicht, dass es sich dann musikalisch in fast allen Suppen bewegt. Angefangen beim Doom bis hin zu Black Metal-Allüren. Auch gibt es einige Songs, die eine Art Intro darstellen und dann wieder jene die "klassische" Songs mit Lyrics und ähnliches aufweisen.

Überdeutlich wird Atmosphäre gemalt, die dieses Thema an sich schon schwer macht, aber die Herren haben es geschafft diese sensationell einzufangen, mit all ihren Facetten.

Mein Tipp: Letztendlich ist es ein sehr gewagtes und dadurch zu einem Super-Schwergewicht gewordenes Album, dass durch seine Abwechslung innerhalb massiv überrascht und erfreut. Wie sich das ganze auf der Bühne bei bangfreudigen Fans aussieht wird man demnächst auf dem Paganfest sehen dürfen.

Car Sten






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