Reviews

Innocence Weakness

Label: Grau Records (2010)

Eine norddeutsche Band sorgt mal wieder für etwas Neues im Gothic Bereich. Mandrake liefern ihr fünftes Album, "Innocence Weakness", ab.

Klangbildlich machen Mandrake im Prinzip ihr ganz eigenes Ding, wobei man zwischendurch trotzallem auch etwas Klischee entdecken kann. Eine Mischung aus klassischem Symphonic mit epischen Klängen, durchsetzt von harten Riffs und einer Portion Dark Metal. Dunkel, rau und gleichzeitig melodiös. Solch ein Klangbild ist zweifellos immer gern gesehen bei den Fans - jedoch nur mit einem gewissen Niveau.

Mir persönlich gefällt die markante und an manchen Stellen harte Stimme der Sängerin und Frontfrau Birgit nicht besonders. Jedenfalls ist dies der anfängliche Eindruck. Nach und nach wird der Sopran jedoch immer besser getroffen und die Stimme passt auch in die Musik hinein. Wietestgehend gut getroffen, allerdings klingt dafür ihre Stimme nun etwas dünn und fade.

Selbstverständlich - wie soll es denn auch anders sein - wird mit einem Intro begonnen, welches von der unglaublichen Ausdrucksstärke akustischer Gitarren zeugt, bevor es mit den eigentlichen Werken losgeht. In jedem Lied sind dunkle Screams gepaart mit Birgits doch recht speziellem Gesang. Eine recht interessante Mischung, die dem Album jedoch nicht wirklich einen gravierenden Abbruch tut. Zur Lauschprobe eignen sich: 'A Secret To Reveal', 'Innocence' und 'Existence'

Musikalisch ein super Album, gesanglich recht durchwachsen. Ich kann euch nicht mehr sagen als: hört rein und entscheidet dann selbst.

Me Lina






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