Reviews

Divanity

Label: Frontiers Records (2010)

Nanu, was ist das denn? Da hab ich mich wohl verlesen? Die Spezialisten für Melodic Rock und AOR aus dem Hause Frontiers versuchen sich am Gothic Genre? Kann das gut gehen? Ja und nein. Es kann gut gehen, da die Band einige sehr gute Ansätze zeigt. Melodiebögen und Spannungen werden zum Teil geschickt aufgebaut und auch der Gesang von Frontfrau Angelica Rylin weiß durchaus zu überzeugen.

Aber was verhindert dann die beste mögliche Bewertung? Nun, zum einen sind es die zuweilen arg durchschnittlich scheppernden Keyboards, den etwas zu sehr auf Airplay getrimmten Refrains und dem auf Dauer zu monotonen Songwriting. Unterm Strich also eine ordentliche Debütscheibe, die in manchen Stücken großes Potenzial andeutet, das aber bei "Divanity" bei weitem noch nicht zur Gänze abgerufen wurde. Da geht das nächste mal bestimmt noch mehr!

Frank Scheuermann






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