Reviews

The Niobium Sky

Label: Dark Balance Records (2009)

Schon wieder Eidgenossen. Es scheint fast so, als wollten unsere südlichen Nachbarn sich musikalisch genauso ins Zeug legen, wie unsere skandinavischen Freunde. Die seit etwa zehn Jahren existierende Band legt mit "The Niobium Sky" nun ihr zweites Werk vor. Die Death und Doommetalwurzeln hat man - abgesehen von einer grundsätzlich pessimistischen Weltsicht - weitgehend gekappt. Stattdessen widmet man sich eher melodischen und progressiven Ansätzen. Und das gar nicht einmal schlecht.

Die ganz komplexen Seiten erreichen die Helvetier nicht, allerdings bedienen sie ein episch orientiertes Publikum doch ganz ordentlich. Dass es dabei personelle Überschneidungen mit Eluveitie gibt und auch Berührungspunkte mit anderen Szenegrößen gibt verwundert dabei nicht wirklich.

Wenn man dann noch weiß, dass der Tontechniker auch schon für Moonspell, The Haunted, Mnemic und Dark Tranquility gearbeitet hat, dann bleiben bezüglich des durchaus gelungenen Sounds kaum mehr Fragen offen. Die melodischen Elemente (auch mit zweistimmigen Gitarren) überwiegen bei weitem. Für mich eine positive Überraschung, wenn auch kein absolutes Genrehighlight.

Frank Scheuermann






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