Reviews

Kaldera

Label: Doomentia Records (2013)


Zwei Jahre nach dem Debut ist nun der zweite Streich von Lurk dran die Welt zu erblicken und was die Welt zu hören bekommt ist schon richtig fett. Eine Mischung aus Darkmetal und Doom kommt daher. Die Gitarrenmotive werden immer wieder wiederholt, aber ohne einem auf die Nerven zu gehen, viel mehr packt man die Airguitar aus, der Gesang tief und markant treibend, anklagend und betörend zerstörend. Genauso die kompositorische Ausrichtung, eine ganz starke Schwarzprägung, dunkel und negativ aber immer wieder auch eine gewisse treibende Kraft, keine ewig anmutende Wiederholung und Verschleppung des Tempos.

Als Lauschprobe würde ich euch ans Herz legen wollen, den Opener ‚Below Flesh‘, dazu noch ‚6 Feet, 6 Years‘ der meinen seinen eingeflochtenen klassischen Instrumenten zu Beginn das Ganze noch fetter darstellt und zu guter Letzt noch ‚Rest Unitaries‘ bei dem man wieder bei klassischen Doom angelangt ist und alles von der Kraft der Stimme aus geprägt wird. Aber auch der Titelsong hat seine Berechtigung als Lauschprobe, jedoch bedarf es dafür ein wenig mehr Zeit, denn dieser Song ‚Kaldera‘ ist in den klassischen Spieldauern von Doom angesiedelt, jenseits der acht Minuten …

Mein Tipp: Wer etwas einzigartiges sucht, das so in keine Spalte wie Darkmetal oder Doom passt ist mit den Jungs hier wunderbar bedient. Dazu noch die transportierte Melancholie, das hat was … Die Pommesgabel zum Gruße!!!


8/10

Car Sten






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