Reviews

Chertovorot

Label: Stygian Crypt Records (2010)

Hier haben wir ein erstes Studio-Release einer ambitionierten russischen Band am Start, die sich in den Gefilden Folk-Death-Metals bewegt. Gegründet wurde diese Band 2006, im Winter. Ziel ist es die slawische Kultur in Mythologie und in ihrer Dunkelheit zu präsentieren. Um dies alles zu verstärken wurden auch traditionelle slawische Melodien verarbeitet und das ganze dann in Death-Metal gewandet.

Schon beim Intro, welches durch Flötenspiel dargereicht wird, kann man erahnen in welche Wälder es gehen soll. Diese Flöten wird sich wie ein Roterfaden durch das gesamte Album ziehen. Am traditionellsten ist der Song 'By The Paths Of Leshak', hier werden ganz klar die Traditional-Melodies mit dem Death verwoben. Es finden sich zu dem geschickte Tempoverschleppungen. Aber nicht nur solche Songs die in ihrer Komposition sehr ausgeprägt sind klassen sich vernehmen. Treibend und kraftvoll im Allgemeinen ist dieses Album. Sei es nun bei 'Firtree's Bark' oder beim Titeltrack 'Chertovorot'.

Alles in allem haben die Herren ein sehr gutes Debut abgeliefert, das zu überzeugen weiß. Als Bonus Track wird einem auch noch ein 'Was wollen wir trinken' angeboten. Mein Tipp kann daher nur lauten: Wer schon Nomans Land gut findet und auf russische Weisen steht, der ist mit dieser Band sehr gut bedient. Die Jungs haben einen ganz klaren eigenständigen Sound, lasst euch verzaubern!

Car Sten






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