Reviews

Devine Insanity

Label: Gun Label Group (2007)

Ende 2001 haben sich ein paar gute Kumpels zusammen getan um eine eigene Band zu gründen, die genau die Musik macht die viel Rock und Emotionen zeigt, so wie ihre Mitglieder es selbst lieben. Die Mühe und die Arbeit hatten sich durchaus gelohnt. 2005 erschien in Finnland ihre erste Single 'Bleeding' und schaffte dort den Sprung auf Platz 2. Nach ihrer Singleauskopplung 'Guardian Angel' am 05.Januar 2007 ist es nun soweit den Longplayer auf die Fans loszulassen.

Einen rockigen Opener liefert die Band mit 'Bullet For The Pain'. Mit hellen Keyboardklängen und Theons hervorstechender Stimme, ein gelungener einstieg ins Album. Der zweite Track 'Guardian Angel' hatte durch die Single, die vor einiger Zeit schon mal ein paar Runden im CD-Player gedreht hatte, einen doch sehr hohen Wiedererkennungswert. Ich war sehr überrascht, dass der Song so im Gedächtnis eingenistet hat. Spricht ja nur für den Song. Als nächstes kommt man in den Genuss von zwei Halbballaden. 'Oh How The Mighty Fall' und 'Remorse'. Beide sind geprägt durch sehr gute Keyboardeinflüsse. Bei 'Oh How The Mighty Fall' fühlte ich mich irgendwie an Nightwish erinnert. Beide Songs haben einen melodischen, rhythmischen Gesang. Zwischen den ruhigeren Parts kommt immer wieder eine einiges an Energie hindurch, Gesangs- aber auch Instrumentaltechnisch. Mit viel Power ist 'Bleeding' ein großartig gelungener Track. Ohne instrumentale Unterstützung fängt der Song direkt mit dem Refrain an. Thenon wird dabei im Background von seinen Kumpanen tatkräftig unterstützt. 'Wounds' basiert wieder auf hellen aber kurzen Keyboardparts. Der Song ist etwas "schwerer", was aber sehr gut zum Text des Songs passt. 'Die A Little More' hat einen einwandfreien guten Rhythmus. Es geht um Trennungsschmerz. Aber was hoch zu loben ist, nicht schnulzig und schmierig. Somit ein Fave des Albums meinerseits. Etwas bedrückend geht es mit 'On The Sidelines' weiter. Leichte Drums und ruhiges Keyboardspiel und kaum Gitarren. Gut das es danach wieder mit kräftig, rockigen Gesang weiter geht. Hier gibt's im Refrain wieder einige spitzen Gitarren Patrs und Drums zu hören. 'Divine Insanity' kannte man auch noch von der Singleauskopplung. Dort war er als Bonustrack vertreten.

Trotz Styling und Schminke steht eins fest, die Jungs von Lovex sind keine durchgedrehte Teenie Band sondern wahrhaft talentierte Musiker. "Devine Insanity" heißt: Rock & Roll, viel Leidenschaft und die Power der neuen Technik. Wer auf diese Mischung steht muss zugreifen.

Steffie Krämer 






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