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Sex

Label: Ván Records (2016)

King Dude ist zurück mit seinem zweiten Studioeisen. Die hörbarste Neuerung ist, dass er die Bass-Guitar für seinen Sound entdeckt hat und diese sehr gerne präsentiert. Ansonsten bleibt sein Sound im Rock’n’Roll Bereich mit Dunkler Materie angereichert, inspiriert bei seinem Lord Lucifer. Die Texte in Kombination mit der Musik erscheinen in verschiedensten Facetten des Drauf-Seins, von Whiskey bis hinzu bewusstseinserweiternden Mittelchen, also eine massive psychedelic Kante.
 
Stellenweise erinnert er in Aufmachung, Intonation und Komposition an Rolling Stones oder Johnny Cash oder an den anderen King Elvis. Nur das bei King Dude eben der Höllenvater der Quell der Inspiration ist. Bei den Songs kann man sagen, dass jeder zweifellos unter die Haut und ins Blut geht, jede Nummer ist tanzbar auch mit Tanzstilen vergangener Jahrzehnte, das ist das bewundernswerte an der Sache, hört man nicht auf die Lyrics … Egal ob man ‚Who taught you how to Love‘ nimmt oder ‚Our Love will carry On‘ oder ‚The leather One‘ oder ‚The Girls‘, jeder einzelne hat seinen ganz eigenen Charme und die Bassgitarre kommt richtig fett rüber um diesen dunklen Touch zu verstärken, gleichzeitig soll es aber auch eine Hommage für die dunkle Seite sein, wenn man will: Sympathy for the Devil mit und Dank King Dude!
 
Mein Tipp: Ein sehr interessantes Album das durch seine Lyrics und seine Vielschichtigkeit lebt, ebenso von seiner Andersartigkeit, so ein Black Album kam bisher nur sehr selten vor, setzt aber die Linie von King Dude nahtlos fort zum Vorgänger Album! Dieses Album ist nicht für jeden geeignet, darum testet vorher … Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
9/10
 
Car Sten






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