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Exstinctio Mundi

Label: Eigenproduktion (2015)

Ihren Wurzeln folgend zeigen die drei slowakischen Jungs und ihr Session Bassist heuer wieder warum sie so ein geiler Act sind mit diesem ein wenig an Konzeptalbum erinnerndes Release. Ihre Trades sind nach wie vor harte und straighte Gitarren die alles vorantreiben, aber auch die dunklen Synthesizer-Klänge, die  orchestralen Einfügungen, die Eingängigkeit, die kompositorische Harmonie und bewusst gesetzten disharmonischen Akzente. Selbstredend darf die tiefe, charismatische Stimme des Fronters Nihil Nix nicht fehlen.

Dazu nehmen sich die Jungs heuer noch ein surreales Thema vor: Eine mysteriöse Zivilisation, eine antike Rasse der „Erstgeborenen“ und ihre Entwicklung und ihr Regress in Zeit und Raum. Mal wieder, passend zum Sound, wird eine apokalyptische, kalte Szenerie geschaffen, sprich wieder sehr stimmig von Lyrics und Komposition. Als Lauschproben würde ich euch ‚Gods-RW‘, ‚Progress through the Firepower‘, ‚Incipit Futurum‘ oder auch ‚Bionic Industries‘ empfehlen. Der Titeltrack ist hier bei diesem Album das große Finale ‚Exstinctio Mundi‘. Nichts mit ‚stupor mundi‘, das Staunen der Welt, nein, hier ist es das ‚Ende der Menschheit‘. Wie passend zu diesem Album.

Mein Tipp: Wer kein Problem mit harten Synthies, dunkelster Atmosphäre, genialen Kleinstarrangements die dieses Album noch fetter erscheinen lassen. Ein inhaltlich geniales, geschlossenes und logisch aufgebautes Kunstwerk, Danke. Die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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