Reviews

Kobra and the Lotus

Label: Spinefarm Records (2012)

Dies ist das Erstlingswerk von Fronter und Gründer Kobra Paige, die mit diesem Eisen in die Sphären des Metals aufsteigen wollen. Gespielt wird ein variabler Metal von Power zu Progmetal, mit schönen und anspruchsvollen Riffs und Hooks versehen, Tempiwechsel, das imposanteste an dieser Band und das Alleinstellungsmerkmal ist ihr Fronter Kobra Paige mit seiner unverkennbare Stimme. Natürlich sind Komposition und Komplexität vorhanden, aber dies mit der Stimme kombiniert, das passt einfach.

Egal ob man den Opener '50 Shades Of Evil' oder 'Pearls In The Ashes' welche sich inhaltlich mit dem Verlangen, der Gier nach mehr beschäftigen, das 'Calm Before The Storm' welches von Kindern in schwierigen Situationen handelt oder 'Heaven's Veins' das sich mit dem Thema Sucht beschäftigt und ganz allgemein einen Weg durch dunkle Zeiten zeigen möchte, ein sehr ambitioniertes Unternehmen, was man sich da vorgenommen hat. Die Beurteilung ob es geklappt hat liegt im Auge des einzelnen Betrachters.

Musikalisch bieten die Herren ein super intensives, inspiriertes Klangwerk an, das richtig Spaß macht und eine Spannung aufrechterhält. Nach etwas ruhigeren Nummern folgt immer wieder ein Song oder eine Sequenz die das Bodenblech kitzelt. Als Lauschproben würde ich euch die oben genannten Songs empfehlen.

Mein Tipp: Ein super Debütalbum, das seine Fans finden wird. Man darf jetzt schon gespannt sein wie das zweite Album wird, denn man wird nicht einfach so zum Tourbody von Judas Priest oder Saxon. Die Pommesgabel zum Gruße!

Car Sten






SonicShop - HiFi Gehörschutz