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Finis Terrae

Label: Trollzorn (2011)

Nach nun schier vier nie enden wollenden Jahren kommen Mr. Alphavarg, Cheftexter und Hauptverantwortlicher für die Band in Sachen Musik, und die Herren daher wie die Apokalyptischen Reiter, jedenfalls sind ihre Texte so geartet. Wieder einmal werden neue Maßstäbe gesetzt. Eine Besonderheit muss gleich noch zu Beginn raus: Kromlek haben sich Unterstützung beim Gesang geholt um den Facettenreichtum ihres Themas auch gebührend zu würdigen und wen könnte man da meinen? Es ist niemand geringeres als Mark und Joris von Heidevolk, die hier zum ersten Mal auf Deutsch singen, dazu gesellt sich noch das Mastermind von Equilibrium, Rene Berthiaume, beim Gesang!

Und die Songs? Die sind abwechslungsreicher wie nie zuvor. Man bewegt sich in allen Suppentöpfen, von Black Metal Parts zu Epic, zu Avantgarde, Orchestral. Gepaart mit den Vocals teils clean, dann wieder Growls und dies in fünf verschiedenen Klangfarben. Man sprengt alle Konventionen. Auch sprachlich, was hier wörtlich gemeint ist, hat man neue Ufer beschritten. Deutsch, Englisch und Schwedisch sangen die Jungs schon vorher, doch jetzt kommt noch Latein, Sanskrit und Arabisch dazu.

Dieses Langeisen in Worte zu packen ist fast unmöglich und setzt die Messlatte sehr hoch für die Zukunft und ermöglicht eine ebenso verheißungsvolle für die Band. Als Lauschtipp möchte ich euch heuer das ganze Album ans Herz legen, alles lohnt sich sei es das Intro 'Iron Age Prelude', der Sprechgesang bei 'Angrliodh' oder das hammergeile 'Ad Rubiconem' und die anderen zehn Titel die nicht namentlich erwähnt wurden. 'Finis Terrae' ein Opus im Opus, ein super Song, mit einem sensationellen Spannungsbogen...

Mein Tipp: Ein Hammer-Meisterwerk. Hätten wird ein Punktesystem wäre dies eine 11 von 10 Punkte-Wertung, ganz klar! Fett, Hammer, Genial!

Car Sten






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