Reviews

Waiting For The Dawn

Label: Century Media (2002)

Da ist es nun das Erstlings-Solo-Werk von Stratovarius Mastermind, Kotipelto. Der Cheffe von Stratovarius, Tolkki, hat seiner Formation eine eineinhalb jährige Abstinenz verordnet. Dies führte dazu, dass Kotipelto sich dran machte sein erstes Soloalbum in Angriff zunehmen. Bei der Wahl der Musiker die ihn auf seinem Album unterstützten, hatte er nicht das biblische Problem `wer suchet der findet`, bei ihm traf eher zu, dass er gefunden wurde. Als er in den Helsinkier Höstholm / High And Loud Studios verweilte bekamen andere Akteure von seinem Unternehmen etwas mit und boten sich an, die jeweiligen Instrumente einzuspielen. Das Line-Up für diese Platte liest sich zum Großteil wie das Who is Who des aktuellen Powermetals: Kotipelto-Lead and Backing Vocals, Jari Kainulainen (Stratovarius)-Bass, Mike Romeo (Symphony X)- Guitars, Roland Grapow (Ex-Helloween)-Guitars, Sami Virtanen (Warmen)-Guitars, Janne Warmen (Children of Bodom, Warmen)-Keyboards, Mikko Harkin (Sonata Arctica)-Keyboards, Mirka Rantanen (Tunnel Vision, Warmen)-Drums und Gas (HIM)-Drums. Alleine schon durch das Line-Up ist an sich klar, dass das dargebotene reinstes Powermetal darstellt. Thematisch hat sich Kotipelto von seinem Interesse für die Ägyptologie leiten lassen. Kotipelto zum Thema der Platte: „Hier erzähle ich vom Schicksal eines Mannes, der bei einer günstigen Sternenkonstellation der Wiedergeburt entgegensieht. Und jetzt berichtet der Protagonist über seine Leben und die Abenteuer, die er in den verschiedenen Welten erlebte.“ Diese Konzeptplatte von Kotipelto ist wirklich sehr gelungen und für die Ähnlichkeiten zu Stratovarius können nicht vertuscht werden, da er eben der Sänger ist. Mal schauen ob aus dieser Platte auch eine Saga wird vielleicht, aber auch nur vielleicht wagt er sich als erster mal an eine Enzyklopädie heran. Schau mer mal. Mein Tipp: Sollte in jedem CD Regal stehen.

Carsten Rothe






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