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Sin Is In

Label: Drakkar (2003)

Godzilla, Silvia Superstar, Billy King und Dr. Muerte heißen die Helden der aktuellen Killer Barbies CD „Sin Is In“. Das Sünde sehr angesagt ist, ist nichts großartig neues, das war sie schon immer. Die Zeiten für poppigen Punkrock á la Killer Barbies oder den Ärzten aber sind momentan gerade angesagt, leicht-flockige Mucke für Zwischendurch, eben wie Milchschnitte - ist leicht und belastet nicht - oder die „Du Darfst“-Leberwurst mit nur 3% Fett…

Trotz aller Leichtigkeit aber reißt die CD durchaus den Hörer durch ihre fetzigen Ohrwürmer mit, beispielsweise ‚Feeling Alone’, das mit einem sehr geilen Gitarrenrhythmus gesegnet ist und irgendwie schon beim ersten Mal Hören bekannt vorkommt (…) oder den spanischen Songs ‚Tu Y Yo’ und ‚Soy Mala’, die durch die Melodie allgemeine Heiterkeit verbreiten. Es geht aber auch anders, nicht immer nur lustig und fröhlich, ‚Burn In Hell’ hat zumindest einen bösen Titel, die Musik und der Text ist zwar nicht ganz so brutal, trotzdem brilliert der Song durch Atmosphäre und der besonders interessanten Englischen Aussprache von Frontfrau Silvia Superstar, die in den ruhigeren Passagen ihre spanische Herkunft nicht ganz leugnen kann. A Propos Silvia Superstar - die sexy Sängerin glänzt auf „Sin Is In“ nicht nur durch herausragende Stimme, sondern auch durch ihre anziehende Optik. Erwähnenswert ist auf jeden Fall auch noch, dass die Vier den Song ‚Have Some’ dem verstorbenen Joey Ramone gewidmet haben, da das Quartett Joey 1997 auf einem Filmfestival in New Jersey getroffen haben und sehr von ihm angetan waren.

Thomas Schmitt






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