Reviews

Serenity In Fire

Label: Nuclear Blast (2004)

Geil, sie ist da. Nach der ein oder anderen Verschiebung bezüglich des Veröffentlichungstermins ist es am 8.März endlich soweit: „Serinity In Fire“ steht in den Läden und ist dem geneigtem Hörer legal zugänglich. Eine Bemerkung vorweg: Das neue Album ist einen Hauch langsamer als der Vorgänger „Shadows And Dust“. Dabei ist nur ein Song dabei, der den Erwartungshorizont sprengt: ‚For All Our Sins’, Spieldauer 6,14 Minuten.

Alleine mit dem Opener ‚The Ambassador Of Pain’ wird man schon für diesen Hauch von Verlust der Aggressivität entschädigt. Doublebass-Parts, straighte Gitarrenriffs, Wechsel des Gesangs von fröhlich röchelnd zu halb schreiend bis zu cleanem Gesang ist alles vertreten. Auch Ansätze von Meidtempoparts, die einen doomigen Charakter bzw. Charme versprühen.

Inzwischen befinden sich unsere kanadischen Deathmetal-Äxte im 12-ten Jahr ihres Daseins und spielen nicht nur sondern zelebrieren in einer Qualität die ihres gleichen sucht. Um noch mal kurz auf ‚For All Our Sins’ zu kommen, die Midtempoparts lassen sich in der Kategorie Thrash eingliedern, soviel zu möglichen Fehleinschätzungen. Dieses Album macht einfach Spass. Hart gesottene Kataklysm-Fans werden es sich sowieso kaufen, alle anderen Todes-Verächter ist es fast ein Pflichtkauf. Ich soll euch noch mehr überzeugen? Beispiele? Allen voran das ganze Album, aber bei Songs tue ich mir schwer. Für eine Lauschprobe wären geeignet: ‚The Ambassador Of Pain’, Serenity In Fire’ oder auch ‚Blood On The Swans’. Aber wenn ihr euch so viele Songs angehört habt ist die Kaufentscheidung sowieso schon längst zu Gunsten dieses wunderbaren Langeisens ausgefallen und ihr seid stolze Besitzer eines Glanzlichtes, eines exzellenten Albums des Jahrganges 2004. Mein Tipp: Kaufen!!!

Carsten Rothe






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