Reviews

I'm Alive

Label: Frontiers Records (2007)

Nachdem sich seine Night Ranger Kollegen (Jack Blades, Brad Gillis, etc.) in der Vergangenheit schon öfters mit Sideprojects und Soloplatten ins Rampenlicht gestellt haben, will es nun auch Kelly Keagy, seines Zeichens der Mann hinter der Night Ranger Schießbude, solistisch wissen. Das Ergebnis klingt kaum verwunderlich: eine ausgewogene Mischung aus Melodien und radioverträglicher (Rock-) Härte. Dabei profiliert sich Herr Keagy nicht nur als klasse Songschreiber und Drummer, sondern auch als (Rhythmus-) Gitarrist und Sänger. Alles ist ihm recht gut gelungen. Prominente Unterstützung fand er im jederzeit (gegen Tantiemenzahlungen) hilfsbereiten Jim Peterik, der ihm auch bei der Produktion gerne zur Hand gegangen ist, und in ex-Alice Cooper, ex-Dokken und now-Whitesnake Guitarero extraordinaire Reb Beach. Gerade dessen Beiträge heben "I'm Alive" durch exklusive Riff- und Soloarbeit aus dem grauen Sumpf ähnlicher Veröffentlichungen heraus. Ebenfalls der Erwähnung wert: der ehemalige (?) Great White Organist Michael Lardie, der seine obligatorischen Hammond B3 Akkorde zum Gelingen dieser wirklich guten AOR Scheibe mit ins Rennen schickt. Bei solcherlei prominenter Unterstützung nimmt es kaum Wunders, dass die Platte von Anfang bis Ende keine wirklichen Schwachpunkte hat. Bleibt nur abzuwarten, ob Herr Keagy neben seinen Hauptverpflichtungen wirklich die Zeit finden wird, diese Songs live vorzustellen. Schau mer mal!

Frank Scheuermann 






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