Reviews

Perfect Insanity

Label: Frontiers Records (2009)

Nach dem Abgang von Frontmann Michael Bormann haben sich die deutsch-schwedischen Melodic Metaller nicht lumpen lassen und schicken nun mit "Perfect Insanity" das nächste Langeisen ins Rennen. Nach einem verzichtbaren Intro gibt es mit 'Love Is A Killer' gleich mächtig auf die Mütze. Dieser Song ist einer der härtesten der Bandgeschichte. Ähnliches kann man auch über die Nummer 'Blood Stained Lies' sagen, wobei mich ein wenig die pathetischen Keyboards nerven. Ansonsten macht man es sich im klassischen Hardrockstil der 80er Jahre mit gelegentlichen Balladeneinschüben gemütlich. Das allerdings auf hohem Niveau.

So kann zum Beispiel 'Fly Away' mit absolut fankurventauglichen Gesangslinien punkten, während eine Nummer wie 'One Life, One Death', wäre sie in den 80ern geschrieben worden, heute für voller Hörsäle an den Universitäten sorgen würde...

Daneben gilt wie immer mein Ohrenmerk der Produktion: Die Gitarren kommen kristallklar rüber, die Drums füllen das gesamte Spektrum aus, wobei die Becken angenehm im Hintergrund bleiben und lediglich leichte Akzente setzen. Der Gesang ist überaus aufwändig produziert und es bleibt abzuwarten, ob diese komplexen Melodielinien im Konzert so gebracht werden können. Und im Hintergrund läuft immer diese abgefahrene Leadgitarrenarbeit. Klasse.

Frank Scheuermann






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