Reviews

Spirit Black

Label: Frontiers Records (2009)

Dass Herr Lande einer der besten klassischen Hardrockshouter der jüngeren Generation ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Das wissen mittlerweile auch so alte Hasen wie Ken Hensley (ex-Uriah Heep), der gerne immer mal wieder auf Jorns Dienste zurückgreift. Wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, ist JL mittlerweile zu Masterplan zurückgekehrt. Das ist gut so, wäre aber rein was die msuikalische Klasse seiner Soloplatten angeht nicht wirklich wichtig gewesen.

Spirit Black mit dem in der Zwischenzeit schon fast zur Trademark gewordenen Raben auf dem Cover entführt den geneigten Fan auch ohne Umwege in eine fehlerlose und perfekt inszenierte Welt des traditionellen Hardrocks in der Schnittmenge von Black Sabbath, Dokken und vor allem natürlich Whitesnake, wofür natürlich die Stimme des Meisters verantwortlich zeichnet, die ja immerhin wie eine 1:1 Kopie des jungen David Coverdale rüberkommt.

Unter den Tracks ist wieder einmal kein Durchhänger, allerdings - und das ist ein deutlicher Kritikpunkt - läuft die CD bei einer Laufzeit von schlappen 38 Minuten über die Ziellinie. Daher sollten sich Fans die limitierte Version holen, weil der Bonustrack immerhin hilft, die magische  40 Minutenlinie zu überschreiten.

Ansonsten wieder einmal gelungen.

Frank Scheuermann






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