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At The Going Down Of The Sun

Label: Plastic Head Music Distribution (2009)

Hier haben wir einen frischen, unverbrauchten Act aus dem vereinigten Königreich, gegründet im Jahre 2007. Man widmet sich hier der britischen Geschichte in Geschichte, Mythologie, sozial und und und. Alles in allem keine Einheitskost.

Musikalisch bekommt man gutes, variables Black des 21.Jahrhunderts auf die Ohren: Blasts, filigrane Gitarrenriffs, wieder erkennbare Hooks. Variabler Gesang,in dem man im Duett unterwegs ist. Meist Growls, aber auch mit Screams versehen und dergleichen auch clean.

Synthies kommen ebenso zum Einsatz - ungewöhnlich, aber effektvoll. Im selber Manier die Pianoeinsätze. Hierzu würde ich 'Aristocratic Sex Magick'. Ein anderer Anspieltipp könnte man beim Titeltrack suchen oder auch 'Jus Ad Bellum'.

Die Herren haben so viele Arrangements innerhalb der einzelnen Songs vereint, das man förmlich überrollt wird von ihrer Schaffenskraft und kompositorischer Urgewalt. Streicher kommen ebenso zum Einsatz wie Choreinlagen. Hinter diesem Hammer-Konstrukt verbergen sich: C. Edward-Alexander (Vocals, Guitar / Orchestration) und David Bryan (Bass / Lyrics) - Richtig ein Zwei-Mann Projekt, ähnlich manch einer skandinavischen Formation.

Mein Tipp: Die Herren sprühen nur so von Inspiration und versuchen, probieren und kombinieren, eine wahre Ohrenweide. Man wird förmlich in den Bann gezogen, da jedes Lied Überraschungen hat, mit denen man so nicht gerechnet hätte. Man wird aber auch nicht müde dies zu hören, dazu ist alles viel zu vereinnahmend. Ein Hammer, hätten wir Punkte wären diese Briten ein  eindeutiger 10-er Anwärter, so viel Innovation, einfach nur genial...

Car Sten






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