Reviews

Curse Of Devastation

Label: Pulverised Records (2008)

Schon seit Anfang der Neunziger treiben die Schweden In Aeternum innerhalb der Death- / Black-Szene ihr Unwesen - wobei sie erst 1999 mit "Forever Blasphemy" debütierten - und geben dieser Tage in Form des Mini-Albums "Curse Of Devastation" ein neues Lebenszeichen von sich.

Vier Tracks befinden sich auf diesem von Tommy Tägtgren im allseits bekannten und geschätzten Abyss-Studio produzierten Output, bei dem Dan Swäno das Mastering übernahm - in produktionstechnischer Hinsicht gibt's erwartungsgemäß also keine Einbußen zu verzeichnen. Auch in musikalischer Hinsicht kann zumindest von einem passablen Endergebnis gesprochen werden. Von Geknüppel, das in einigen Momenten und unterstützt durch den an Legion erinnernden Gesang marduk'sche Züge annimmt, bis hin zu gemäßigten und melodischen Passagen findet das dunkle Herz alles, was es begehrt. Höhepunkt ist neben dem gefälligen 'Consume' das abschließende 'Reaper In Black', das sich mit seiner Hauptmelodie des früheren Stils von Naglfar bedient und entsprechend punkten kann. Ansonsten sei als weitere Referenz noch Necrophobic genannt.

Wer mit den genannten Bands warm wird und sich im todesmetallisch gefärbten Black Metal heimisch fühlt, sollte diesen sauber produzierten Silberling einmal antesten. Zwar nicht überragend, aber alles in allem gar nicht übel. Man darf auf das sicherlich bald folgende vollständige Album gespannt sein.

Stefan Raehse 






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