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Tell me I'm crazy

Label: Universal (2016)

Mit ihrem zweiten Album, welches schon sehnsüchtig erwartet wurde, da der Erstling so bejubelt wurde, knüpfen die Herrschaft um die Bandgründer Guss Brooks mit dem australischen Singer und Songwriter The Josh nahtlos an ihrem ersten Output an. Rock’n’Roll meets Garage-, meets Punk und meets 60ies. Eine geile Mischung die richtig ins Blut geht …

Geniale leichte Gitarrenarbeit eine sehr schöne Akustikbassline, die markante Stimme von The Josh. Bei den Lyrics geht es um die „üblichen Verdächtigen“ wie Liebe, Lust, Groupies, Leid, Trauer, Schicksalsschläge etc. Die Vertonung und die Vocals machen aber den kleinen aber feinen Unterschied aus. Los geht es mit einer punkigen Nummer nebst einer kritischen Frage: ‚Do you believe in Love‘? Kick ass und rotzig mit einer gefühlvollen Stimme, schönem Gitarrenlauf, kleine süße Spannungsbögen auf der instrumentalen Seite. Druckvoller geht es dann bei ‚Burn‘ zur Sache, mehr Druck kommt da durch die Boxen gekrochen. Weiterhin würde ich euch noch ‚The Distraction‘, das ist der zweit kürzeste Song mit einem Hauch von Psychedelic-Rock, der Begriff 60ies kann eben viel beinhalten oder wenn man sich mal den kürzesten Song nimmt ‚It doesn’t Matter‘ nimmt, der Titel sagt schon alles aus, eine Art Evergreen. Weiterhin würde ich gerne noch in eure Ohren bringen wollen: ‚Little Man Inside‘, ‚Change your Life’und ‚Right next to Me‘ … Damit sollte eine Entscheidung möglich sein.

Mein Tipp: Ein sehr schönes, abwechslungsreiches Album, 16 Tracks ist eine Ansage. Eingängig und sehr tanzbar, ein Grinsen ins Gesicht meißelnd. Habt Dank dafür und die Pommesgabel zum Gruße!!!

10/10

Car Sten






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